Unser Sägewerk


Sägewerke sind geschichtlich bereits seit dem 4. Jahrhundert überliefert. Wir blicken auf eine über 100 Jahre alte Firmengeschichte zurück und überzeugen mit Erfahrung, Professionalität und zahlreichen Referenzen. Unser heimisches Holz wird im eigenen Sägewerk verarbeitet, sodass wir stets eine einwandfreie Qualität garantieren können.

Rundholzplatz

Die Bäume, die in unserem Sägewerk verarbeitet werden, stammen aus regionaler Forstwirtschaft in den Landkreisen Starnberg, Fürstenfeldbruck und Augsburg. Damit wurde kein Stamm weiter als 50 km transportiert. Nach dem Fällen werden die Baumstämme direkt zu uns geliefert.

Auf dem Rundholzplatz wird die Qualität jedes Stammes von unserem Sägewerksmeister visuell beurteilt und elektronisch vermessen. Das schont durch optimale Ausnutzung die Rohstoffreserven. Wenn Abmessung und Qualität stimmen, wird der Stamm für den jeweiligen Auftrag verwendet.

Sägewerk

Die sogenannte Einschnittlinie ist das Herzstück eines Sägewerks, denn hier wird aus dem runden Stamm ein eckiges Schnittholz. Für die exakte Aufarbeitung der Stämme sorgt ein Hochleistungs-Vollgatter. Ebenso zählt zu unserer modernen technischen Ausstattung der vollautomatische Besäumer, hiermit können Schnitthölzer in den erforderlichen Größen hergestellt werden.

Damit jeder Stamm möglichst effizient verwertet werden kann, wird vorab genau vermessen, welche Schnitte sich maximal erzielen lassen. So entsteht möglichst wenig Ausschuss. Das, was als Abschnitte aber dennoch übrig bleibt, wird aber nicht weggeworfen, sondern als Hackschnitzel thermisch verwertet. Dazu mehr im Abschnitt über das Sägerestholz.

Schnittholzlager

Das fertige Schnittholz wird auf unserem Lagerplatz bis zur Auslieferung bzw. Weiterverarbeitung fachgerecht gelagert. Anhand der jeweiligen CE-Kennzeichnung erkennen Sie, dass es sich um einen der DIN Norm entsprechenden Holzwerkstoff handelt.

Trockenkammer

In unserer elektronisch gesteuerten Trockenkammer wird das Schnittholz auf die für die Weiterverarbeitung und -verwendung geforderte Holzfeuchtigkeit gebracht. Die Wärmeenergie, die dafür notwendig ist, wird in unserer eigenen Nahwärmeanlage gewonnen. Diese wiederum wird mit dem Restholz aus dem Sägewerkt betrieben, sodass sich ein geschlossener Kreislauf ergibt und wir keine zusätzliche Energie nutzen müssen.

Sägerestholz

Die Hackschnitzel werden in unserer Nahwärmanlage in Energie umgesetzt. Damit heizen wir nicht nur unseren kompletten Firmenstandort, sondern nutzen die Wärme auch für unsere Trocknungskammer und versorgen darüberhinaus umliegende Haushalte mit Wärmeenergie.

Hobelspäne und Sägemehl werden als Rohstoff in der Spanplattenindustrie eingesetzt oder dienen als Einstreu in Pferdeställen.